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Gedenktafel für die vormalige jüdische Ferienkolonie

Willi Fischer

Gedenktafel für die vormalige jüdische FerienkolonieAls Ende 2008 das marode Gebäude Brunnenstraße 5 in Krumbach einem Neubau weichen musste, war für den Heimatverein Krumbach sofort klar, dass hier in Richtung Erinnerungskultur etwas getan werden muss. Handelte es sich bei dem zum Abbruch vorgesehenen Haus schließlich um eines unserer geschichtsträchtigsten Gebäude in unserer Stadt, wenngleich auch einer Geschichte, die so unendlich viel Leid über Deutschlandgebrachjüdische Ferienkolonie in Hürben 1935t hat. Dabei geht es zunächst um einen Zeitraum von 1902 bis 1939, als jüdische Buben und Mädchen inihren Ferien das jetzt abgebrochene Gebäude bewohnten, in ihm aßen, schliefen, spielten, lachten - und es schließlich 1939 an die NAZIS für deren Fliegerkorps als Schulungszentrum abgeben mussten. Die Flugschüler und ihre Lehrer benutzten das Gebäude bis 1945. 1951 ging das Gebäude in den Besitz der Stadt über undbeherbergte die einzige Rabbinatshochschule in Deutschland nach dem Krieg. Später wurden hierHeimatvertriebeneuntergebracht.

jüdische Ferienkinder in Hürben 19352008 kaufte das Dominikus-Ringeisenwerk-Ursberg das Areal, brach das alte Gebäude ab und errichtete hier ein neues Wohnhaus für Menschen mit erworbener Hirnschädigung. Im Winter 2009 / 2010 konnten die ersten Bewohner einziehen.

Noch vor Weihnachten 2009 wurde auf der Nordseite des neu errichteten Gebäudes Brunnenstraße 5 vom Heimatverein Krumbach eine Gedenktafel angebracht, die von nachfolgend aufgeführten Spendern ( Stand 8. März 2010 ) finanziert wurde:

Wir danken den Sponsoren.

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